Auf dem Worpsweder Friedhof rund um die Zionskirche haben viele ihre letzte Ruhestätte gefunden und dort gibt es viele Prominentengräber (die genaue Lage der Gräber können Besucher vor Ort dem Friedhofsplan entnehmen).
Das bekannteste Grab ist das von Bernhard Hoetger zwischen 1916 und 1919 errichtete Grabmal "Werden und Vergehen" für Paula Modersohn-Becker.
Quelle (konzeptionelle Grundlagen aus):
Jürgen Teumer, Friedhof und Kirche in Worpswede. Ein Rundgang durch Gegenwart und Vergangenheit. Stade, Verlag des Landschaftsverbandes Stade, 2007, 246 Seiten, zahlreiche farbige und Schwarz-Weiß-Abbildungen.
Herausgegeben vom Landschaftsverband der ehemaligen Herzogtümer Bremen und Verden (Landschaftsverbands Stade) ist das Buch von Prof. Dr. Jürgen Teumer, „Friedhof und Kirche in Worpswede. Ein Rundgang durch Gegenwart und Vergangenheit“ erschienen.
Jürgen Teumer nimmt seine Leser in diesem Buch mit auf einen Rundgang über den Friedhof und durch die Kirche von Worpswede, hält immer wieder an einzelnen Stationen inne und wendet den Blick zurück in die Vergangenheit. Durch diesen Aufbau eignet sich das Buch sowohl als begleitender Reiseführer bei einem Besuch in Worpswede als auch für die Lektüre zu Hause. Der Leser taucht gleichermaßen ein in die Geschichte und die Gegenwart der Worpsweder Kirche.
Aber der Band bietet noch deutlich mehr als nur diesen Rundgang. Aufgrund intensiver Quellenrecherchen in einer ganzen Reihe von Archiven ist es Prof. Jürgen Teumer gelungen, zahlreiche Details zur Geschichte der Worpsweder Zionskirche zu ermitteln, die bisher noch nicht bekannt waren. Insbesondere gelingt ihm der Nachweis, welche Rolle dem Moorkommissar Jürgen Christian Findorff bei der Erbauung der Zionskirche zukommt und wer den Plan der Kirche entworfen hat.
Ludwig Ahner (Bildhauer, Steinmetz), Karl Arste (Maler, Schriftsteller), Waldemar Augustiny (Schriftsteller), Wilhelm Bartsch (Maler), Annemarie Bertelsmann (Malerin), Erna Bertelsmann (Bildhauerin, Porzellanmalerin), Jürgen Bertelsmann (Maler), Walter Bertelsmann (Maler, Grafiker), Sophie Bötjer-Mallet (Malerin), Willy Dammasch (Maler, Grafiker), Heinz Dodenhoff (Maler, Lyriker), Rudolf Dodenhoff (Fotograf), Hans am Ende (Maler), Prof. Bruno Fischer-Uwe (Maler), Martin Goldyga (Galerist), Bernhard (Benny) Huys (Maler), Herbert Jaeckel (Kupferdrucker), Bernhard Kaufmann (Verleger), Martin Kausche (Grafiker, Maler), Edwin Koenemann (Schriftsteller), Karl Krummacher (Maler, Schriftsteller), Peter Lehmann (Bildhauer), Angelika Lehmann-Billaudelle (Bildhauerin), Ernst Licht (Komponist), Fritz Mackensen (Maler), Otto Meier (Keramiker), Willy Meyer-Osburg (Maler), Leberecht Migge (Gartenarchitekt, Lebensreformer), Paula Modersohn-Becker (Malerin), Walter Müller (Grafiker, Innenarchitekt), Bettina Müller-Vogeler (Hand- und Bildweberin - Tochter von Heinrich und Martha Vogeler), Friedrich (Fritz) Netzel (Galerist und Kunsthändler), Friedrich Netzel jun. (Kunsthändler), Friedrich Netzel sen. (Kaufmann, Buchbinder), Walter Niemann (Maler, Grafiker), Willy Ohler (Keramiker, Maler), Lisel Oppel (Malerin), Udo Peters (Maler), Hans-Georg Rauch (Zeichner), Albert (Peter) Rehberg (Bildhauer), Hans-Herman Rief (Kunsthistoriker und Archivar vom "Haus im Schluh"), Werner (Tüt) Rohde (Maler, Fotograf), Hans Saebens (Fotograf, Grafiker, Maler), Agnes Sander-Plump (Malerin), Wilhelm Scharrelmann (Schriftsteller, Erzähler), Albert Schiestl-Arding (Maler), Martha Schnaars-Vogeler (Weberin - Schwester von Bettina Müller-Vogeler), Max Karl Schwarz (Landschaftsarchitekt), Fritz Uphoff (Maler), Lore Uphoff-Schill (Malerin), Jan Vogeler (Professor für Philosophie in Moskau - Sohn von Heinrich Vogeler und Sonja Marchlewska), Martha Vogeler (Malerin und Bildweberin), Eugenie von Garvens (Saebens) (Schriftstellerin), Heide Weichberger (Keramikerin), Tobias Weichberger (Maler, Radierer und Zeichner), Paul Ernst Wilke (Maler, Grafiker), Arrigo Wittler (Maler und Zeichner), Maryan Zurek (Maler, Bildhauer), Sergius Zurek (Kunsttischler), Charlotte Zurek-Schenk (Malerin).
Surftipp: Ein Video über "Worpweder Künstler, begraben auf dem Weyerberg - Worpsweder Kirche und Friedhof" auf You Tube sehen Sie hier.
Allgemeine Infos zum Totensonntag:
Der Totensonntag oder Ewigkeitssonntag ist in den evangelischen Kirchen in Deutschland und der Schweiz ein Gedenktag für die Verstorbenen. Er ist der letzte Sonntag im Kirchenjahr vor dem ersten Adventssonntag. Er kann – aufgrund der fixen Lage des vierten Adventssonntages vor dem 25. Dezember – nur auf Termine vom 20. bis zum 26. November fallen.
Seit der Entwicklung des Kirchenjahres im Mittelalter wurden mit den letzten Sonntagen des Kirchenjahres liturgische Lesungen zu den letzten Dingen verbunden. Während am drittletzten Sonntag das Thema „Tod“ im Mittelpunkt steht, hat der vorletzte Sonntag die Thematik „(Jüngstes) Gericht“ und der letzte „Ewiges Leben“.
Traditionell thematisiert der letzte Sonntag im Kirchenjahr in besonderer Weise die Erwartung des Jüngsten Tages. Dazu gehört als Sonntagsevangelium das Gleichnis von den klugen und törichten Jungfrauen (Matthäus 25 EU). Es bildet die Grundlage für das Wochenlied, den Choral von Philipp Nicolai Wachet auf, ruft uns die Stimme (EG 147) und die darauf aufbauende Bachkantate gleichen Namens (BWV 140) (Quelle und weitere Infos: https://de.wikipedia.org/wiki/Totensonntag) (alle Angaben ohne Gewähr)